Freiwillige Feuerwehr Rade

 

Verkehrsunfall mit 2 PKW's und 1 LKW


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Einsatzort Details

BAB A1 Richtung Hollenstedt
Datum 04.12.2017
Alarmierungszeit 15:07 Uhr
Alarmierungsart DME
eingesetzte Kräfte

FF Rade
  • LF 20/16
  • TLF 3000
  • RW2
  • MTF
  • StmF
FF Elstorf
    FF Wenzendorf
      FF Hollenstedt

        Einsatzbericht

        Schwerer Verkerhsunfall auf der A 1 bei Rade : LKW und zwei PKW kollidierten – drei Verletzte, Feuerwehr muss eingeklemmten Fahrer befreien

        Rade Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem beeiligten LKW und zwei beteiligten KW hat am Montagnachmittag auf der BAB A 1, Richtungsfahrbahn Bremen zwischen den Anschlussstellen Rade und Hollenstedt drei teils Schwerverletzte gefordert und für eine stundenlange Vollsperrung der A 1 in Richtung Bremen gesorgt. Um 15.10 Uhr waren die Freiwilligen Feuerwehren Rade, Hollenstedt, Elstorf, Neu Wulmstorf und Wenzendorf sowie drei Rettungswagen von DRK und JUH und der Notarzt des DRK zu dem Verkehrsunfall alarmiert worden. Aus noch ungeklärter Ursache waren dabei ein LKW MAN ein PKW VW und ein PKW Skoda miteinander kollidiert. Der VW schleuderte nach dem Aufprall in den Graben, der Fahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Der LKW stellte sich nach dem Aufprall quer zur Fahrbahn, die Ladefläche wurde zerstört und auf der Autobahn verteilt, ein nachfolgender Skoda prallte in die Unfallstelle hinein. Der LKW Fahrer und auch der Skoda Fahrer erlitten ebenfalls Verletzungen, sie wurden nach ihren Erstversorgungen durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kümmerten sich mit weiteren Rettungsdienstmitarbeitern um den eingeklemmten Fahrer des VW. Dieser wurde – nach notärztlichen Erstmaßnahmen – durch die Feuerwehr unter Zuhilfenahme hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit, er wurde nach weiteren Versorgungen ebenfalls einem Krankenhaus zugeführt. Die Kräfte der Feuerwehr streuten weiterhin auslaufende Betriebsstoffe ab und stellten den Brandschutz sicher. Die A 1 wurde für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten in Richtung Bremen voll gesperrt. Es kam im einsetzenden Feierabendverkehr zu kilometerlangen Rückstaus über das Horster Dreieck hinaus, auch die A 261 sowie alle umliegenden Umleitungsstrecken waren betroffen und über Stunden mit Staus belastet. Die Unfallursache ist noch ungeklärt, die Autobahnpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.      -kpw-

        Text: KPW Matthias Köhlbrandt

         

         

         Hansaline nach schwerem Unfall in Rtg. Bremen voll gesperrt

        BAB 1 in Höhe Gem. Wenzendorf (ots) - Am Montagnachmittag gegen 15 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall mit mehreren schwer verletzten Personen auf der BAB 1.

        Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Sittensen versuchte der 35jährige Fahrer eines VW Passat aus dem Kreis Nordfriesland, einen vorausfahrenden Skoda verbotswidrig rechts über den Hauptfahrstreifen zu überholen. Dabei prallte er mit sehr hoher Geschwindigkeit auf den LKW eines 54jährigen Mannes aus dem Landkreis Harburg.

        Durch die Wucht des Aufpralls kam der LKW ins Schleudern und quer zur Fahrtrichtung zum Stehen, sodass alle drei Fahrstreifen blockiert waren.

        Der 48jährige Fahrer des Skoda, aus dem Landkreis Harburg, konnte dem querstehenden LKW nicht mehr ausweichen und fuhr nahezu ungebremst auf.

        Durch die enormen Kräfte des Aufpralls löste sich der Aufbau des LKW, überdeckte den Skoda und wurde teilweise auf die Gegenfahrbahn geschleudert.

        Alle drei Fahrzeugführer zogen sich infolge des Unfallgeschehens schwere Verletzungen zu und wurden mittels Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht.

        Durch herumfliegende Trümmerteile kam es zu Beschädigungen an mindestens zwei Fahrzeugen, welche auf der Gegenrichtung fuhren.

        Aufgrund ausgetretenen Betriebsstoffe und Trümmerteile muss die Fahrbahn durch eine Fachfirma aufwendig gereinigt werden.

        Die BAB 1 musste zum Zwecke der Reinigungs- und Bergungsarbeiten ab der Anschlussstelle Rade, in Fahrtrichtung Bremen, voll gesperrt werden.

        Es kam zu einer Staubildung auf den Autobahnen A1 und A261 von jeweils ca. 12km.

        Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei derzeit auf ca. 60.000 Euro.